Von: Mrmojorisin

Geschichte:
Dies ist das erste Kapitel meiner Geschichte. Bei Gefallen schick ich die restlichen 11 auch noch.

1
Manfred schaltete die Maschine aus und das Brummen hörte auf. Es war punkt 17 Uhr und er freute sich jetzt auf seinen Feierabend. Er war acht Stunden lang gestanden und die Beine taten ihm weh. Daran würde er sich wahrscheinlich nie gewöhnen. Er gab seinem Chef die Hand und verabschiedete sich:
„ Tschau Wolfgang, bis morgen.“
„ Tschau Manfred. Schönen Feierabend“
„ Dir auch.“
Einen kurzen Moment schaute er seinem Chef in die Augen. ` Treue Augen` , dachte Manfred, der seinem Chef viel zu verdanken hatte. Er hatte ihm damals eine Chance gegeben, als Manfred ganz unten gewesen war und sein Leben eine entscheidende Wendung nehmen musste.
Als er damals, nach etlichen Versuchen eine Arbeitsstelle zu finden, im Büro von Wolfgang saß, hatte dieser ihn mit seinen treuen Augen angeschaut und gesagt:
„ Jeder hat eine zweite Chance verdient. Versau sie nicht! “
Dies lag nun schon zwölf Jahre zurück und er hatte es seinem Chef bis heute nicht vergessen.

Manfred setzte sich ins Auto und fuhr los. Er machte ein paar Besorgungen für seinen Junggesellenhaushalt und machte sich schleunigst auf den Weg nach Hause, denn er wollte unbedingt den Rasen vor dem Haus noch mähen. Er wohnte in einem Mehrfamilienhaus mit sechs Parteien, zu dem ein kleiner Garten gehörte. Hier arbeitete er vor allem am Wochenende hingebungsvoll und fand seinen Frieden, wenn die vollbrachte Arbeit ihm und den anderen Hausbewohnern gefiel. Auch andere Arbeiten innerhalb des Hauses, die normalerweise ein Hausmeister erledigen würde machte er sich zu eigen und man konnte ihn mit Fug und Recht als gute Seele des Hauses bezeichnen. Er ging in seine Dachgeschosswohnung, zog seine Freizeitklamotten an und ging in den Keller um den Rasenmäher zu holen. Dort traf er auf Frau Fink aus dem zweiten Stock. Ihr kleiner, fülliger Körper verschwand fast gänzlich hinter einem Berg Wäsche, die sie in einem Korb vor sich her trug.
„ Guten Abend Frau Fink“, sagte er. Sie fuhr zusammen.
„ Hach, Herr Weller. Ich hab Sie gar nicht kommen hören.“
Ihre Augen lugten angestrengt hinter dem Berg hervor.
„ Wie geht es Ihnen?“
„ Schlechten Menschen geht es immer gut“, erwiderte er.
„ Haben Sie endlich Feierabend?“
„ Nicht ganz. Ich werde noch schnell den Rasen mähen.“
„ Ach, wenn wir Sie nicht hätten“, schnaufte sie.
„Nun, dann hätten Sie wohl `nen Anderen“, sagte er und sie lachte.
Sie tauschten noch ein paar Belanglosigkeiten aus, als plötzlich Mozarts Vierzigste aus ihrer Hosentasche plärrte.
„ Entschuldigen Sie. Das ist bestimmt mein Mann.“
Ächzend stellte sie den Korb, der Tonnen zu wiegen schien ab, wuchtete ihren Körper in die Höhe und zerrte hastig ihr Handy aus der Hosentasche.
„ Ja,… jetzt schon? Nein,…natürlich hol ich dich. Na gut, dann bis gleich.“
Sie schaute Manfred mit ihren braunen Augen an.
„ Ich muss schnell los. Mein Mann ist heute schon früher fertig mit der Arbeit. Da muss die Wäsche wohl noch etwas warten. Alles Gute.“
„ Ihnen auch“, sagte Manfred.
Dann war sie auch schon auf dem Weg nach oben. Er sah ihr nach. Ihre weiße enganliegende Stoffhose presste ihren prallen Arsch in Form und ihre stämmigen Schenkel rieben beim Gehen aneinander. Ein schwarzer Streifen zeichnete sich deutlich unter ihrer Hose ab und verlor sich zwischen ihren satten Arschbacken. Sie war nicht fett, nicht mal richtig dick, doch drei Geburten und 45 Jahre gutbürgerliche Küche hatten ihre Spuren hinterlassen. Dann war sie weg. Den Korb hatte sie einfach im Kellergang stehen lassen. Manfred betrachtete die Wäsche.
Ihm fiel ein schwarzer Stofffetzen auf, der unter einem dreckigen Paar weißer Tennissocken und einer großen, ausgebeulten Männerunterhose hervor schaute. Reflexartig nahm er den Fetzen aus dem Korb. Es war ein schwarzer String – Tanga. Genau wie jener, der im Moment in Schenkel und Arsch von Frau Fink schnitt. Der ihren Saft aufsog, wenn sie schwitzend und schnaufend im Auto saß und die Pedale betätigte. Sein Pimmel schwoll an und das Blut schoss ihm in den Kopf. Mit seinem Zeigefinger fuhr er sanft über die Innenseite des Strings, wo der zarte Stoff, normalerweise ihren Venushügel bedeckte und fuhr mit geschlossenen Augen langsam tiefer, wo der Stoff schmaler wurde und sich normalerweise an ihre Schamlippen schmiegte. Hier wurde der Stoff auf einmal feucht. Konnte es sein, dass sie ihn gerade eben erst gewechselt hatte? Sein Schwanz schien in seiner Hose zu platzen. Sein Herz klopfte wie verrückt und sein Atem wurde immer schneller. Er öffnete die Augen und sah si
ch die Bescherung an.
Ein nasser, länglicher Fleck befand sich da, wo er soeben noch seinen Zeigefinger gehabt hatte. Am oberen Ende des Flecks war die Flüssigkeit bereits getrocknet und bildete eine weiß – gelbe Kruste.
Mit zittrigen Fingern rieb er den feuchten Stoff zwischen Daumen und Zeigefinger hin und her.
War es Samen eines anderen Mannes, Schweiß, Urin oder Scheidensekret?
Wie ferngesteuert hielt er die beiden Fingern an seine Nase und atmete tief ein.
Ein sanft stechender, stinkiger, abartiger, fotztriefender Geruch drang tief in ihn ein. Er war wunderbar und doch unbeschreiblich. Zu versuchen diesen Geruch mit Worten festzuhalten war schlicht nicht möglich. Er kam aus einer anderen Welt, einer anderen Ebene, die sich dem menschlichen Verstand vollkommen entzog. Es war, als wolle man versuchen einem Blinden eine Farbe zu erklären oder einem Tauben eine Symphonie zu malen. Manfred war in diese Welt eingedrungen, als er zum ersten Mal zwischen den Schenkeln eines Mädchens gelegen hatte und diese Welt hatte sich in seinem früheren Leben in Form von Drogen, Selbstzerstörung und Wahnsinn manifestiert. Die Ärzte hatten diese Welt aus ihm herausgepellt, unter Verschluss genommen und gut vor ihm versteckt. Doch ein einziges Stück dreckiger Damenunterwäsche schenkte sie ihm nun wieder. Ihm wurde schwindlig. Er verlor die Kontrolle.
Als er wieder zu sich kam, spritzte er gerade sein warmes Sperma auf den kalten Steinboden. Er war erlöst.
Dann setzte das Denken wieder ein und mit ihm die Scham, die Ratlosigkeit, das Entsetzen über das, was er getan hatte. Was war passiert? Wie konnte das sein? Er verstand sich selbst nicht mehr. Und plötzlich bekam er Angst. Was, wenn ihn jemand gesehen hatte? Er schauderte.
Schnell steckte er die Hände in seine Hosentaschen und suchte nach etwas, womit er die Spuren seiner Geilheit beseitigen konnte. Als er nichts fand, zog er sich hastig sein Sweatshirt aus und wischte mit fahrigen Bewegungen den weißen Schleim vom Boden. Den String – Tanga begrub er im Korb. Dann ging er mit zitternden Knien nach oben in seine Wohnung.

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