Weg ist SIE, und ich hab‘ nicht gesehen, wohin verschwunden. Ich merke, dass mir kalt geworden ist. Ich leg‘ mich kurz in den heißen schwarzen Sand, der mich in kürzester Zeit wieder aufwärmt. Mein Blut pocht in den Adern, die Geschichte vorher hat mich gewaltig erregt. Hat sie MICH gemeint? Wollte sie was von mir? Hätte ich ihr folgen sollen? Der Strand ist mir plötzlich zu voll von heißen Sex Girls, ich sehne mich nach Alleinsein, nach Intimität (und sei’s nur mit mir) Langsam schlendere ich durch die anrollenden Wellen am Wasser entlang.Zwischen den Felsbrocken am Ende des Sandstrands, inzwischen weit weg vom Trubel, sind schöne ‚Separees‘, teilweise nur mit heißem Sand, manche offen zum Meer. Ich setze mich ans Meer, die Badehose hab‘ ich ausgezogen. Die Ausläufer der Brandung umspült meine Beine und meine Lenden, die Bewegung lässt meinen Schwanz anschwellen. Die Augen geschlossen hänge ich wieder meiner verpassten Chance nach. Plötzlich läuft mir ein Schauder durch den Körper: Ich spüre, wie sich ganz sanft ein Rücken an meinen Rücken anlehnt. Die laute Brandung hatte jedes Geräusch der Annäherung übertönt, und doch hatte ich die Berührung Sekunden vorher gefühlt. Ich bin überrascht, aber nicht erschrocken, und ich fühle keinen Drang, mich umzudrehen – trotzdem weiß ich, wer da sitzt. Diesen schmalen Rücken hatte ich vorher schon bemerkt. Wie vorher das Wasser Medium unserer Zwiesprache war, ist es nun die Haut. Eine pulsierende Energie fließt mir von ihr zu, kaum eine Bewegung stört den Fluss. Ihre Haare streicheln meine Schultern, vom Wind bewegt. Sie legt ihren Kopf zurück, streicht mit ihrer Wange die meine. Ihr Auge ist dicht bei meinem. Sie fragt etwas auf spanisch, ich verstehe nicht. Mein Gefühl sagt mir, dass ich die Frage nicht unbedingt beantworten muss. „Zufall“, sage ich, „Du bist mir zugefallen, besser zugeschwommen“. Sie lächelt, ich glaube nicht, dass sie versteht. Aber unsere Körper verstehen sich blendend. Langsam sinken wir immer mehr zueinander. Meine Wange streift wie zufällig ihren steifen Nippel, sie stöhnt leise, schließt die Augen.

Eine höhere Welle bricht, rollt an, wirft uns um. Wir liegen beide im Wasser, nebeneinander, aufeinander, ineinander verschlungen. Wir lassen uns vom zurücklaufenden Wasser mitziehen. Ich lege meine Arme um ihre Mitte, spüre, dass sie auch ganz nackt ist. Sie reibt ihre Scham an meinem Oberschenkel. Die Kraft des bewegten Wassers drückt uns aneinander, trennt uns, vereint uns wieder. Wir versinken in einem Meer von weichem, bewegtem Schaum, ihre Beine um meinen Körper, tauchen wieder auf, um Atem ringend, versinken wieder. Mein harter Pfahl streift an ihrer weichen Höhle vorbei – mit einem kräftigen Strom dazwischen trennt uns eine Welle. Die nächste spült uns wieder zusammen, das Meer treibt ein Spiel, das unsere Erregung in immer neue Höhen bringt. Jetzt hat sie mit ihren Beinen meine Mitte umschlungen, klammert sich an mich. Sie zieht mich zu sich, in sich hinein, hält mich fest. Durch die Brandung höre ich sie stöhnen, während die Strömungen uns bewegen. Weil wir unter Wasser geraten, fängt das Spiel immer wieder weiter vorne an, ohne jemals abzubrechen. Jetzt liege ich auf dem Rücken im flachen Wasser, spüre den rauen Sand, und sie kniet über mir, nur alle Augenblicke kann ich Luft holen, seh‘ ihre braunen Brüste dicht vor mir, die kleinen Brustwarzen steif. Sie hat Bewegungsfreiheit, nutzt sie, reitet auf mir, heftiger, härter, fordernd. Ich fühle den festen Druck ihrer Schenkel, wie von einer Faust wird mein Schwanz umklammert, mir wird richtig heiß, trotz der Kühle der Wellen. Ich merke, wie meine Eruption aufsteigt, kann nichts mehr zurückhalten. Und auch sie atmet heftig ein, lange und seufzend aus, ihr Oberkörper richtet sich auf. Ihre Kontraktionen melken meinen Schwanz – in einem langen Schwall ergieße ich mich in sie hinein. Sie wird weich, sinkt zusammen auf meiner Brust. Ihre Haare bedecken mein Gesicht, das Meer umspült uns jetzt sanft. Ich lege meine Arme um sie, spüre jetzt wieder die Kälte des Wassers. Ein, zwei Minuten liegen wir so bewegungslos, ich spüre ihren Atem ruhiger werden. Eine riesige Welle rollt an, mächtiger als alle vorher. Sie trennt uns, spült uns wieder ins Meer – ich verliere sie. Ein paar Meter weiter seh‘ ich sie noch einmal, sie lässt sich mit der Strömung wegtreiben. Ich möchte rufen, aber das Meer ist zu laut. Ich werde wieder an Land getragen, Treibgut. Wieder lege ich mich zum Aufwärmen in den trockenen, heißen Sand. Liege still, verwirrt, ungläubig. Empfinde die Szene plötzlich ganz unwirklich, versuche mir wieder und wieder klarzumachen, was eben passiert ist. Und mehr und mehr bin ich unsicher, ob das Ganze ’nur‘ ein erotischer Traum von heißen Frauen ab 30 war.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.