Mara, die Dienstälteste Lady im Puff, neben der Theresienwiese, richtete sich für den Nachmittag her. Heftig zog sie an ihrer Zigarette, und besah sich gleichzeitig ihre Fältchen rund um die Augen, den Mund, die böse Stirnfalte am Hirn, die Falten, die neben der Nase immer tiefer wurden. Sie seufzte und trank den eiskalten Espresso. „Ich muss da noch mehr „draufpappen“, dachte sie. Mara schmierte noch mehr drauf, dann die Perücke, diesmal in platinblond. Schwarzer Spitzen-BH, der ihre „Glocken“ ziemlich herausfordernd zur Geltung brachte. „Die sind total in Ordnung“, dachte sie, „was brauch i an „Tuttelklempner, des Diri-Dari, kann i mier no der sparen“. Anders wie bei den jüngeren Kolleginnen, deren Oberweite durch die Bank silikongepolstert war.
Einzig ihre Beine hatten hier und da Dellen, wenn Sie diese nicht besonders vorteilhaft präsentierte, also eher ausgestreckt, nicht verschlungen und wenn sie schwarze Strümpfe ohne Halter überstreifte. „In dem Geschäft solltet man ewig jung bleiben“, sinnierte Mara. Mit ihren 45 war sie mit Abstand die älteste Bordsteinschwalbe im Bordell „Theresienwiese“. Eigentlich wollte sie schon längst aufhören mit dem Geschäft, sich irgendwo einen Hundesalon oder einen kleinen Imbiss kaufen. Bloß, ohne Geld ka Musi. Wo ihr ganzes Geld geblieben war, das wussten sie und ihr Freund und Zuhälter. In seinen neuen Autos, bei seinen Zockereien und den ganzen Strafen, die sie für ihn beglich.
„Na guat, auf geht’s“, seufzte sie mit Galgenhumor und stöckelte in die Bar. München war voll wegen des Oktoberfestes, im Puff Theresienwiese merkte man davon wenig. Vereinzelt saßen verzweifelt wirkende Hürchen neben gelangweilt blickenden Freiern. Mara genehmigte sich ein Glas Prosecco, schaute sich im dämmrigen Puff um und entdeckte dann im letzten Separee zwei männliche Gestalten, die aber bereits von drei Nutten umschwirrt wurden. Der Gesichtsausdruck der Männer war teils verzweifelt, teils gelangweilt und insgesamt eher verärgert. „Wann’s da kane besseren Fotzen gibt, haun man sofort wieder ab. Da kann ja kane deutsch. Mir wollen pudern und sonst nix, aber vastehn solltats uns scho“, räsonierte der Ältere.
„Na denen zwa kann geholfen werden“, setzte sich die Münchner Mara in Positur und schritt so gut sie konnte ins Separee. „Schleichts eich“, wedelte sie verächtlich mit der Hand und scheuchte das dreifache Frischfleisch verächtlich weg. Die huschten von dannen, nicht ohne Mara in drei verschiedenen Sprachen zu verfluchen.
„Ihr wollts Euch gut unterhalten“, meinte Mara zum Älteren gewandt. „Ah was, unterhalten“, mir wollen pimpern, daß die Funken spritzen und daß net nur dei Pitschgerl raucht, sondern daß Du a a neues Arschloch brauchst“, meinte der Ältere. „Und zuerst aber muaßt mi a wengerl in die Höh bringen, mia zwa san am Oktoberfest übrigblieben. Und des Gsöff drinken wir a net, wir wollen a Mass“. Nachdem die zwei Mass vom schlurfenden Kellner gebracht wurden, schloß Mara den Vorhang, der das Separee abschloß. „I mach Euch zwa an Vorschlag, lockte sie listig, wir gehen all mitanand in unser Bad und dann geht’s los“. Flink hatte sie in der Zwischenzeit dem Älteren, der sich als Herbert aus Ismaning brummig vorgestellt hatte, den Latz der Lederhose aufgeknöpft, dabei ihren Busenhalter etwas gelockert, denn Herbert begann bereits in dem noch immer festen Fleisch kräftig zu wühlen und zu kneifen. Doch in seiner Hose rührte sich so gut wie gar nix. Mara massierte, immer kräftiger und immer schneller werdend. Keine Reaktion. „No des kann was werden“, dachte sie. Der Jüngere saß nur da und glotzte die Szene an. „Was is mit Dir“, wendete sie sich von Herbert ab. „I kann jetzt a no net, i muass zuerst brunzen“. „Alsdann dann gehen man in den Wellnessbereich, da kannst ungestört pieseln und dann geht’s los“.
Im gefliesten unteren Etablissement stand ein riesiger Whirlpool, einige Ruhebetten, dazu ein Flachbildschirm mit Stadionausmaßen, hier lief gerade ein Hardcoreporno, wo sich drei willige Damen um einen mittelalterlichen Herren bemühten. Der Herr lag rücklings mit steif erigiertem Wunderschwanz, eine der Huren bemühte sich redlich, dieses Gerät in Ihrem Mund unterzubringen, während die andere, die bäuchlings, mit dem Kopf auf dem Freier lag, gerade seine Testikel ableckte. Die Dritte, die über dem Kopf des Freiers hockte, ließ sich ihre Fut ausschlecken. „Menage a Troi“, die klassische Situation“, dachte Mara. „Hoffentlich bringt das jetzt irgendeine Reaktion“.
Mara begann sich mit langsamen lasziven, genau einstudierten Bewegungen zu entkleiden und lockte die beiden Ismaninger ins Becken. Es war warm, nass, sprudelte und war angenehm. Maras Prachtbrüste schwebten über dem warmen Wasser. Nun begann der Jüngere langsam an ihren Brustwarzen zu lecken, mit der Zunge darüber hinzustreichen, sie zu umkreisen und sich zuerst die eine, dann die andere in den Mund zu stecken. Herbert saß tatenlos daneben und beobachtete die Situation. Sein Gesicht war noch immer missmutig. Sein „Gemächt“, das Mara händisch überprüfte, war ebenso missmutig. Beim jüngeren hingegen rührte sich was, wie Mara feststellte.
„A Bier“, brabbelte Herbert. Mara kam eine Idee: Sie bestellte mehrere Maß, schüttete diese dann ganz langsam ins Wasser des Whirlpools, während Herbert und der Jüngere fassungslos zusahen. Dann begann Mara die beiden Freier kundig, langsam, genussvoll mit der Zunge zu bearbeiten. Immer abwechseln. Auch ihre Hände blieben keineswegs still. Den beiden Bierliebhabern beschied Mara alles mit sich machen zu lassen. Und das Bierwunder begab sich, fast gleichzeitig erhoben sich die urbayrischen Münchner Schwänze zur stattlichen Größe. Jetzt nahm Herbert Mara auf seinen Schoß, brachte seinen „Johannes“ in Positur und fing kräftig zu stoßen an. Auch der Jüngere suchte sich einen geeigneten Platz: Er fand ihn im Anus von Mara, wurde aber von seinem munter fickenden Freund dabei immer wieder gestört. Mara, dem der Jüngere leid tat, brache irgendwie nun den Jüngeren so in Stellung, sodass er seinerseits seinen Wons zwischen ihren Brüsten unterbringen konnte, die Mara immer wieder kräftig zusammendrückte und von Zeit zu Zeit mit der Zunge umschmeichelte. Beide kamen fast gleichzeitig mit einem überaus kräftigen Schrei.
„Des war der beste Fick seit langem, jetzt kumman man öfter, net nur zum Oktoberfest. Mara, aber auch die Zwei waren zufrieden. Die Freier, weils, so gut war, Mara, weil die Gage und das Trinkgeld stimmten.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.