Meine Karriere begann in Bukarest. Hier trieb ich mich – immer geil, aber noch unberührt – schon mit 13/14 auf den Straßen herum und beobachtete. Beobachtete wie ältere Kerle mit dicken Schlitten blutjunge Mädeln, kaum älter als ich, in den einschlägigen Aufriss Schuppen der Stadt, die jungen Dinger mit Strömen von Cola-Rum abfüllten, ab und zu mit einem kleinen Pillchen im Glas und dann ging die Post ab. Die Mädels waren so was von enthemmt. Sie rissen sich die Kleider vom Leib, schwangen sich aufs Parkett, drängten sich an den Stangen und bewegten sich mehr oder weniger kunstvoll nach den Rhythmen der Musik. Manchmal Gäbs für den Puffnachwuchs ein wenig Geld, öfters Pfiffe.
Ich, damals noch völlig unbedarft, Jungfrau, unaufgeklärt, sehr konservativ, mit einer ewigen Unruhe da unten, zwischen meinen Beinen, interessierte das sehr. Obwohl meine alleinerziehende Mutter alles daransetzte, mich aus diesem Milieu herauszuhalten, nützte es wenig. Ich wollte in den Westen, einen reichen Sugar Daddy erobern, der mir alles schenken würde, was ich haben wollte und ich wollte Spaß.
Da ich aber mit einem überaus wachen Verstand gesegnet war, machte ich mich an Roman heran. Seines Zeichens ein kleiner, mieser Zuhälter, was ich aber erst später durchschaute und er klärte mich alsbald auf, wies so läuft. Zudem lehrte er mich einiges über die körperliche Liebe, also nackten, reinen, effektiven Sex. Ich kann ruhigen Gewissens sagen, dass ich fast alles kennenlernte, was man so treiben kann, ohne dass man das Häutchen verliert. Ich war nach wie vor Jungfrau. Gefragt waren damals junge, sehr schlanke, eher schulmädchenhafte Typen, nur leicht versaut, die man dann mit falschen Versprechungen, etwas Geld und einem Ausbildungsvertrag zur Tänzerin, der nicht einmal das Papier wert war, auf dem er geschrieben war, ins Ausland lockte. Das Geld für die Reise, Klamotten wurde den Mädchen von ihrem Gehalt abgezogen. So stand es in dem Vertragswisch. Die Mädchen sah man nie wieder.
Ich beschloss es gescheiter anzufangen. Ich sprach damals schon gut Deutsch, da ich in eine deutsche Privatschule ging und dort sehr gute Noten bekam. Mutter gab unter anderem der Tochter eines reichen deutschen Managers Klavierunterricht. Manchmal waren wir dort eingeladen. Es stank nach frischem Geld, wo man hinschaute. Luxus, ohne viel Geschmack. Ich wurde als Au Pair für das Neugeborene des Managerpaares nach Düsseldorf mitgenommen. Das Leben, so wie ich es meinte, konnte beginnen.
Obwohl ich dem gängigen Schönheitsideal nicht entsprochen habe, merkte ich bald, dass mir die Männer reihenweise nachliefen. Ich hatte was. Ich war überschlank, mit kleinem Busen, die Hüftknochen standen mir vor, ich hatte einen ganz leichten Überbiss, sehr große sinnliche Lippen, grüne Augen, eine weiße Haut mit einigen Sommersprossen und rotes Haar, das des Friseurs dringend bedurft hätte. Und ich war dauergeil. Einmal beobachtete mich der Herr des Hauses, als ich nackt auf dem Bett lag und mich mit einer Feder streichelte, bis ich endlich, zum Orgasmus kam.
In der Nacht kam er dann in mein Zimmer und wollte mich haben. Ich machte es ihm mit der Hand, mit der Zunge, ich band seinen kleinen, jämmerlichen Schwanz ab, bis er fast schrie, ließ dann langsam locker und schluckte die paar kümmerlichen Tropfen, die da herauskamen. Mir war zwar total schlecht, aber ich war um 1000. —Euro reicher. Zudem war er nun erpressbar. Was ich auch tat. Denn ein Wort zu seiner arroganten Ziege von Frau und er hatte seine Koffer vor der Tür.
Nachdem wir ein paarmal so „herumgeturtelt“ hatten, er mir unbedingt das „Allerletzte“ nehmen wollte, ich es aber nicht zuließ, kam ich auf den Punkt. „Ich bin 18, sagte ich zu ihm, besorge mir einen Job in einem tollen Düsseldorfer Bordell, wo nur reiche und mächtige Männer verkehren, mit etwas anderem gebe ich mich nicht ab. Zudem will ich meine Jungfern Schaft an den Meistbietenden verkaufen.
Nach einer Zeit war es dann soweit. Ich war in einem der bekanntesten Puffs von Düsseldorf. Zuerst wurde ich natürlich einer Generalüberholung unterzogen, bekam Haarschnitt, Pediküre und Maniküre, neue, schicke Sachen, einen ganz neuen Look. Ich wirkte wie eine zutiefst verdorbene Klosterschwester, der nichts menschliches, aber auch nichts Satanisches fremd war.
Ich wurde von den „altgedienten“ Huren in sämtliche Geheimnisse des Puffbetriebs eingeführt, besonders in jene, wie man ohne sich anzustrengen, viel Geld machen kann, dass man keinen Zuhälter braucht, dass man sich wenn möglich nicht verlieben soll. Dass man sich schützen soll. Bumsen ohne Kondom ist nach wie vor ein Tabu.
Meine Entjungferung im Düsseldorfer Nobelbordell war dann das größte Bacchanal, das man sich denken kann. Das ganze Puff war mit weißen Rosen und Lilien, echten natürlich geschmückt. Die anderen Mädchen waren nur in weißer und rosafarbener Unterwäsche – die sie im übrigen dann sehr bald verloren – bekleidet. Ich selber hatte ein weißes Seidenkleid mit Schleier an, weiße Highheels und bei den überall am Kleid angebrachten Schlitzen schimmerte meine junge, glatte, überaus gepflegte Haut durch.
Das Ereignis an sich – die Entjungferung – war für mich gänzlich unspektakulär, außer dass alle zusahen und dass es heute noch ein Video davon im Internet gibt, dass jemand ohne mein Wissen gedreht hat. Der Freier, der die Entjungferung gekauft hatte, war nicht aus Düsseldorf, sondern ein Geschäftsfreund des Düsseldorfer Bordellbesitzers. Er zahlte dafür 15.000. —Euro, die ich mir mit meinem Puff-Vater teilte. Mein erster Stecher machte es kurz und bündig. Er zog sich selber nicht aus, öffnete nur seinen Hosenschlitz, riss mir die Kleider herunter, fuhr mir mit drei Fingern ins enge, noch ungepflügte Loch, stieß einmal heftig und zeigte dann seine blutigen Finger den Zusehern. Dann musste ich die Hundestellung einnehmen und er machte ein paar Stöße. Das wars.
Das Ganze ließ mich total unbeeindruckt. Ich wusste dann nur, ficken an sich ist nicht das, was ich gerne mache, aber alles andere, wie streicheln, lecken und lutschen, blasen, sogar ein wenig beißen, macht Spaß und ist viel erotischer als der Akt an sich.
Mit dieser Einstellung, wenig herumbumsen, aber viel herummachen, gelang es mir, mich jung und halbwegs frisch zu halten. Ich bin begehrt und sehr wohlhabend und Besitzerin eines kleinen, aber feinen Puffs in der Düsseldorfer Villengegend.

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